Box on demand: Vollautomatische Verpackungsmaschinen

Praktisch jede Branche ist auf Verpackungen angewiesen. Sie schützt Waren auf dem Transportweg, macht sie handlicher sowie stapelbar. Durch E-Commerce ist der Stellenwert von Kartons, Päckchen und Schachteln noch größer geworden. Diese und vergleichbare Behältnisse bestehen in der Regel aus Pappe. Genauer gesagt, aus Wellpappe. Der Werkstoff ist vergleichsweise robust und günstig.

Ein ganzer Industriezweig sorgt dafür, dass aus ihm Verpackungen werden. Er stellt entsprechende Maschinen her oder verwendet sie, um Kartons zu produzieren und seine Kunden damit zu versorgen. Jedoch gibt es mittlerweile Geräte für Unternehmen, die ihre Verpackungen inhouse und maßgeschneidert anfertigen wollen. Und zwar je nach ihren qualitativen und quantitativen Ansprüchen.

Box on demand heißt diese Variante, die mittels vollautomatischer Verpackungsmaschinen möglich ist. Sie ziehen Endlospappe ein und verarbeiten sie zu einzelnen Verpackungen. Deren Anzahl und Größe können die Nutzer nach eigenen Wünschen bestimmen.

Die Verpackungsmaschinen können Pappe unter anderem …
 

  • zuschneiden.
  • mit Rillen versehen.
  • ritzen.
  • perforieren.
  • falten.

Die Geräte lassen sich bei spezialisierten Herstellern ordern oder leasen, individuell konfigurieren und schnell in Betrieb nehmen. Die Bedienung ist manuell und über Scanner möglich. Sie können aber auch über Warenwirtschaftssysteme gesteuert werden.
 

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Vorteile einer Box-on-demand-Lösung

Die Investition in eine eigene Verpackungsmaschine kann sich für Unternehmen auszahlen. Zu den Vorteilen von Box on demand (oder auch Packaging on demand) gehört:
 

  • Unabhängigkeit von einem Zulieferer
  • Verpackungsproduktion nach Bedarf
  • individuelle Gestaltung
  • maßgeschneiderte Verpackungen
  • die erreichbare Passgenauigkeit verringert den Anteil an Füllstoffen
  • Einsparung von Lagerkapazitäten
  • mehr Durchsatz
  • geringere Transportkosten wegen kleinerer Verpackungen

Ob sich der Einsatz tatsächlich lohnt, hängt vom Einzelfall ab. Unternehmen sollten vorher prüfen, ob ihr Bedarf die hohen Kosten einer eigenen Verpackungsmaschine rechtfertigt. Dabei sind unter anderem folgende Fragen zu beantworten:

  • Spart Box on demand tatsächlich nennenswerten Lagerraum ein? Schließlich braucht die Maschine ebenfalls einige Quadratmeter Platz, ebenso wie die Endlospappe.
  • Genügt der maximal erreichbare Output auch in Spitzenzeiten?
  • Ist für die Bedienung zusätzliches Personal erforderlich?
  • Ist die Verpackungsmaschine flexibel genug (Gestaltungsmöglichkeiten, Stabilität, Verwendbarkeit mehrerer Pappsorten u. ä.)?

Paxly: B2B-Marktplatz für maßgefertigte Verpackungen

Packaging on demand bedeutet nicht zwangsläufig nur den Einsatz von eigenem Gerät. Wer sich gegen die Verpackungsherstellung im Unternehmen entscheidet, braucht trotzdem nicht auf individuelle Lösungen zu verzichten. Diese bieten darauf spezialisierte Hersteller an. Um den Kontakt zwischen ihnen und Interessenten zu erleichtern, hat sich das Startup Paxly gegründet.

Es versteht sich als B2B-Plattform für maßgefertigte Verpackungen und will den Aufwand im Einkauf verringern sowie Preisverhandlungen transparenter machen. Produzenten sollen unter anderem von standardisierten Freigabeprozessen, einfacher Nachbestellung und Kontraktmanagement profitieren.

Zielgruppe von Paxly sind in erster Linie Besteller aus den Bereichen:
 

  • Automobilzulieferung
  • Baustoffe
  • Chemie
  • Pharma
  • E-Commerce-Händler
  • Getränke- und Lebensmittel
  • Transport- und Logistik

Auf Herstellerseite bietet Paxly mehr als 50 Anbieter von individuell gefertigten Wellpappe-Verpackungen. Diese können ein Angebot abgeben, nachdem ein Kunde auf der Plattform des deutsch-österreichischen Unternehmens seine Anforderung in einer Ausschreibung definiert hat. Dabei kann er zwischen unterschiedliche Arten von Materialqualitäten und Druckverfahren wählen.